Klimahaus Bremerhaven- Ein Reisebericht

Vom 9. Bis zum 13. Januar 2017 fand das dritte Seminar der FÖJ-Ganztagsschulgruppen Niedersachsens in Bremervörde statt, um sich mit Klima, Energie und Ressourcen auseinander zu setzen.

In Zuge dessen machten sich die Seminargruppen H und I, von einigen inzwischen liebevoll Gruppe HI genannt, auch am Mittwochmorgen auf den Weg. In klassischen niedersachsenticketgerechten 5er-Grüppchen zusammengefunden ging es nach Bremerhaven, denn es stand „Klimahaus“ auf dem Wochenplan.

Zu unserem Bedauern stellten wir fest, dass die am Vortag betrachteten Satellitenbilder ihr Versprechen hielten und schlechtes Wetter bescherten. So war der Fußmarsch von der Weserhalbinsel Richtung Bahnstation nicht gerade das, was ich als gemütlich beschreiben würde.

Nichts desto trotz, diejenigen die bereits dort waren hatten vom Klimahaus nur Gutes erzählt, wodurch die Vorfreude auch durch das bescheidene Wetter und zahlreiche, mehr oder weniger leichte Erkrankungen nicht gemindert wurde.

Im eindrucksvollen, modernen Gebäude angekommen, wurde die Gruppe einer Einweisung zur Ausstellung, Garderobe und der von Gesa so schön betitelten „Lunchbreak Pause“ unterzogen. Danach ging es los.

Als Besucher begleitet man den abenteuerlustigen Ausflügler Axel auf seiner Reise entlang des achten Längengrades Ost, der uns durch alle Klimazonen der Erde führt.

Die Besonderheit im Klimahaus ist ganz klar, dass man die Hitze der Sahel-Zone, die Feuchtigkeit Kameruns und die Kälte der Antarktis tatsächlich zu spüren kriegt während man durch die entsprechenden Räumlichkeiten geht. Was im Voraus die Frage der richtigen Bekleidung aufwarf.

Die Kulissen waren schlichtweg beeindruckend. Temperatur und Gerüche, detaillierte Modelle und Nachbauten, aber auch echte Pflanzen und Tiere ließen die Blicke der Gruppe, beim Gang durch die 8 Standorte, pausenlos umherwandern. So konnten wir auch überall unser eigenes kleines Highlight finden. Sei es die Verewigung unserer Gruppe auf der letzten Seite des Gipfelbuches in den Alpen, Carlo der minutenlang geradezu meditativ von dem Becken der tropischen Fische gefesselt war oder der hyperaktive Igel im Regenwald, der scheinbar ein Wettrennen mit sich selbst veranstaltete.

Zur Freude der Teamer und der meisten Teilnehmer fanden sich über die Ausstellung verteilt Texttafeln, Filme und  Hörstationen, die genau die Themen aufgriffen die wir zuvor bzw. im weiteren Verlauf der Woche auf der Agenda stehen hatten. So führte der Besuch des Klimahauses zum ein oder anderen „ahhh“ und „ach sieh an“ und diente als gute Ergänzung des Seminarthemas. Auch wenn die Ausstellung an manchen Stellen nicht den nötigen Tiefgang hatte, um die klimatischen Probleme ausreichend zu verdeutlichen, wie im Nachhinein kritisiert wurde.

Nachdem alle die Reise mit ihrer ganz eigenen Geschwindigkeit beendet hatten und sich ggf. die anderen Ausstellungsbereiche des Gebäudes angesehen hatten, stand für die Kleingruppen der Rückweg an. Der gestaltete sich bei einigen etwas problematisch, was womöglich leichter Verwirrung über die Fahrkartenkonstellation während unserer Lunchbreak Pause geschuldet war. Letztendlich kamen aber alle wieder pünktlich im Seminarhaus an.

Im Resümee stellte sich der Tag als voller Erfolg heraus. Viele bezeichneten den Ausflug ins „Klimahaus“ als eins der Highlights der Seminarwoche und untermauerten diesen Standpunkt mit einer passenden Geschichte besagten Tages, der damit den Gipfel der ansonsten nicht weniger interessanten Seminarwoche darstellte.

GK

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